Geschichte des Aryatara Instituts
Die Lehrer
Alles beginnt mit zwei mittellosen tibetischen Lamas in einem indischen Flüchtlingslager in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, Lama Yeshe und Lama Zopa Rinpoche. So kraftvoll ist ihre buddhistische Botschaft, so mitreißend ihre Vision, dass sie Reisende aus dem Westen nicht nur kurzfristig faszinieren. Viele geben ihrem Leben durch die Begegnung mit den beiden eine völlig andere Richtung.

Lama Yeshe (re), der Begründer des FPMT und Hauptlehrer der Gründer des Aryatara Institutes und sein Herzensschüler, Lama Zopa Rinpoche, der das FPMT heute leitet.
Gründung des Aryatara Instituts e. V.
Eine der ersten Deutschen ist die Psychologin Jena Bruer, die 1976 auf die zwei Lamas trifft, nach ihrer Rückkehr aus Indien 1977 mit Unterstützung von Graft Dürckheim und seiner Frau Einführungskurse gab und den ersten Besuch der Lamas in Deutschland 1979 initiiert. Daraufhin trifft sich ein Kreis von Interessierten einige Jahre in Münchner Privatwohnungen, um mehr über die buddhistische Lehre zu erfahren und zu meditieren. Ende 1980 wird der Verein Aryatara Institut e.V. gegründet. Leiterin und erste Direktorin ist Sylvia Wetzel, jetzt eine bekannte Dharma-Lehrerin.
1981 entsteht im niederbayrischen Jägerndorf ein Landzentrum mit einer kleinen Gruppe von Dauerbewohnern. Noch im ersten Jahr werden Lama Yeshe und Lama Zopa Rinpoche zu mehrwöchigen Einführungen in Meditation und Tantra willkommen geheißen. Bis 1995 finden dort Vorträge, Seminare und Klausuren statt.
Daneben gibt es weiterhin viele, gut besuchte Veranstaltungen in München, meist in der Wohnung von Eva März und Alnis Grants, der bereits zu diesem Zeitpunkt die Organisation übernimmt und bis 2004 dem Zentrum als Direktor dient. Von 1987 bis 1995 beteiligt sich das Aryatara München an den Räumen anderer buddhistischer Zentren. Anfang 1996 ist es soweit: Das Aryatara Institut bezieht eigene Räume in der Münchner Barerstrasse, auch heute noch Heimat des Zentrums.
Feste Lehrer im Institut
Der erste tibetische Zentrumslehrer kommt schon 1989 nach Bayern. Bis September 1994 lebt und lehrt Geshe Khedrup in München und Jägerndorf. Vier Jahre lang unterrichten anschließend Gastlehrer das Dharma im Aryatara, v.a. Dieter Kratzer (heute im FPMT-Schwesterzentrum in Landau/Isar). Geshe Soepa teilt von 1998 bis Herbst 2007 sein umfangreiches Wissen mit allen Dharma-Interessierten. Seitdem ist, als erster deutscher Zentrumslehrer, Ehrw. Fedor Stracke im Aryatara Institut.
Regelmäßige Studienprogramme werden im Zentrum schon seit Anfang der 90er Jahre angeboten, zuerst das „Basisprogramm“ für fundierte Studien bedeutender Dharmatexte, seit 1999 auch das Einführungsprogramm "Buddhismus Entdecken", in das jeder jederzeit einsteigen kann.



